29. Dezember 2016

Herbstliche Räuber-Hochzeit

Im September war die Hochzeit in Krefeld und im Oktober stand schon die nächste an. Meine liebe Freundin B. hat nach neun Jahren Beziehung ihren Liebsten B. geheiratet. Nachdem die Hochzeit innerhalb von nur drei oder vier Monaten spontan geplant wurde, der Trauungsort drei Wochen vorher zwangsweise verschoben werden musste und ein kleines Menschlein im Bauch heranwächst, konnte es nur ein wunderschöner Tag werden. Natürlich musste für das Hochzeitspaar ein Geschenk her. Diesmal wollten der Schneck und ich nichts "Fertiges" schenken, denn werdende Eltern und Frischvermählte brauchen hauptsächlich Geld. Also wollten wir eine schöne und spezielle Geldverpackung machen. Ich stieß beim Durchsuchen des Internets auf sogenannte Explosionsboxen und zack, hatten wir eine neue Idee.

Nach einem Besuch beim Basteldealer unseres Vertrauens konnte es losgehen. Wir kauften eine schöne Schachtel, schnitten drei Kanten auf und verklebten die offenen Stellen mit wunderschönem, rotem Glitzerklebeband (kreisch!). Der Rest war "nur noch" Deko ;) Der Schneck übernahm den Räuberhöhlen-Bau und ich verzierte die Rück- und die Klappwände.
Beim Heben des Deckels "fallen" die Klappwände.

Die fertige Explosionsbox

Eine Picknickdecke mit Hobbies des Brautpaars

Räuberbeute aka Platz für eine Glückwunschkarte

Die kleine Räuberhöhle
Damit liebe Worte und Geld Platz haben, bastelte ich eine Karte in Form einer Schatztruhe. Durch ein Bändchen kann man sie aus einer der Klappwände ziehen. Der eigentliche Clou ist aber das Aufklappen. Es ist nämlich eine Pop Up-Karte mit Wow-Effekt.
Ich durfte wieder Trauzeugin sein und diesmal bestand mein größter Job aus dem Schmieren von Schnittchen (und dabei hat mir sogar der Schneck geholfen) :) Es war eine schöne Trauung mit einem tollen Brautpaar. Im Anschluss gab es Sekt, Häppchen, Fotos und eine Fahrt im fetten BMW durch buntes Herbstlaub.
Deko beim Mittagessen und Kaffetrinken
Schwarzwälderkirschtorte! *nomnomnom

Nach dem ersten Teil der Feier
Abends ging es dann in die Garage der Bräutigameltern (mit kleinem elektronischen Zwischenfall) zu einem gemütlichen Absacker. Ein toller Ausklang eines schönen Tages!

Am nächsten Tag fanden wir uns dann nochmals in der Garage ein; zum Aufräumen, Essenvertilgen und Geschenkeauspacken. Die beiden haben sich sehr über unsere Explosionsbox gefreut :)
Beim Präsenteauspacken
An dieser Stelle möchte ich ihnen auch alles Liebe zum Zweimonatigem gratulieren!

19. Dezember 2016

Festival of Lights auf dem Lichterschiff

Ende September hatte T. A. Geburtstag und passend dazu war das Festival of Lights in Berlin. Da werden Sehenswürdigkeiten mit toller Lichtkunst bestrahlt. Cousinchen J. hatte die Idee T. A. eine Bootsfahrt auf einem Lichterschiff zu schenken, das solche beleuchteten Gebäude abfährt. Es war ein unglaublich kalter Abend Mitte Oktober an dem wir die Lichterfahrt machten, sodass wir zum Aufwärmen (zu) starken Grog und leckeren Glühwein brauchten. Berlin aus dieser Perspektive zu sehen, macht immer wieder Spaß und wenn es dann noch so tolle Lichtkunst zu sehen gibt... Außerdem konnten wir tausende Pokémon fangen! Denn diese lauern gerne am Wasser und wir waren praktisch mitten unter ihnen.

Das Lichterschiff selbst hat auch Illuminationen erzeugt


Nach der Kälte mussten wir uns noch mit einer Currywurst und einem Bier stärken. Es war ein rundum tolles Geburtstagsgeschenk. Auch für uns!
Warten auf die Stärkung

14. Dezember 2016

Weihnachtsoratorium in der Gethsemanekirche

Letzte Woche war das jährliche Weihnachtsoratorium vom Collegium Musicum. Der große Chor und das Orchester von der FU und TU Berlin bestehen aus über 300 Leuten, sodass eine Bühne ziemlich voll wird, wenn alle draufstehen. Dieses Jahr konnte der Schneck nicht mitsingen und so schauten wir uns das Konzert in der Gethsemane Kirche gemeinsam an. Ich höre diesem großen Chor sehr gerne zu, denn die Stimmgewalt ist jedes Mal beeindruckend. Im nächsten Jahr muss der Schneck aber wieder mitsingen! 

12. Dezember 2016

Unser erster Weihnachtsbaum

Die Weihnachtsbäume meiner Kindheit waren immer bunt und vollbehangen mit Kugeln, Zapfen, Engelchen, Vögelchen, Fliegenpilzen und vielem mehr. Es passte keine einzige Kugel ran. Außerdem hatten wir immer eine Nordmanntanne und eine elektrische Lichterkette. Der Schneck kennt von seiner Familie echte Kerzen an einer Fichte. Also bestand Klärungsbedarf als wir uns einig waren, dass wir in unserer Wohnung einen Baum haben wollen :) Ich konnte mich aber durchsetzen, denn eine Fichte nadelt zu stark und die echten Kerzen kann man nicht vier Stunden pro Tag brennen lassen. Also machten wir uns eines montags auf den Weg und besorgten unseren ersten Weihnachtsbaum. (Natürlich ohne Auto!) 
Zuhause kämpften wir mit dem Baumtopf, denn der Weihnachtsbaum sollte gerade stehen! Das war ein ziemlicher Akt, aber es hat sich gelohnt. (Der Schneck war dann ganz begeistert von der LED-Lichterkette.)

Erst am nächsten Tag habe ich alle Kugeln und anderen Sachen ran gehängt, denn das Baumaufstellen hat doch länger gedauert. Den größten Teil des Baumschmucks habe ich von Mama und so ist es eine wilde Mischung aus den verschiedenen Farben, Materialien und Formen, so wie ich es immer kenne :) 
Ich finde unseren ersten Weihnachtsbaum wunderschön und mache zu gerne die Lichterkette an. Jedes Mal erfreue ich mich an den vielen bunten Schmuckstücken. 

11. Dezember 2016

Geschenke zum Nachgeburtstag, im Adventskalender und zum 3. Advent

Am dritten Adventswochenende ging es für das Haus Patent in den Westen. Des Schecks Familie wohnt in ganz Deutschland verteilt, sodass die Weihnachtszeit dazu genutzt wird, sich in großer Runde zu treffen. Wir fuhren also am Freitagmittag mit dem ICE los und durften nach einer vollen und anstrengenden Arbeitswoche drei Stunden auf dem Boden sitzen... Zum Glück sind wir noch jung und machen solche Sachen ohne Probleme (aber mit Gemecker!) mit. Und wenn dann noch ein zuckersüßes Mädchen mit leuchtenden Gummistiefeln durch den vollen Zug läuft, obwohl die Mama sagt, dass es zu eng ist, und dieses Mädchen dann ganz lieb "Tut tut" sagt und alle aufstehen und Platz machen, ist die Fahrt wieder schön! Das Wochenende mit der Familie wurde aber nicht nur zum Erzählen und Essen genutzt, sondern auch zum Verteilen von Geschenken an liebe Menschen.

Im November haben meine Oma und ich sehr nah beieinander Geburtstag, sodass wir immer gucken müssen, wann wer feiert. Freund P. hat sogar am selben Tag wie Oma Geburtstag. Deshalb war ich bisher nur auf einer Geburtstagsfeier von ihm, obwohl wir uns schon seit gut drei Jahren kennen. Aber Omas sind einfach wichtiger! :) Aus diesem Grund bekommt Freund P. sein Geschenk immer etwas später. So also in diesem Jahr zum Adventswochenende. (Ich persönlich finde aber, dass sich das Warten vor allem dieses Jahr gelohnt hat!)

Der Schneck und ich haben ihm eine supercoole Lampe gebastelt, die er letztes Wochenende in Empfang nehmen durfte. Dafür haben wir eine Multiplex-Platte in Form gesägt, sie schwarz angemalt und lackiert. Auf die Rückseite kamen dann noch vier LEDs mit einer Batterie und ein Winkel zum Befestigen an der Wand. Fertig ist die Batman-Lampe!
Aber nicht nur Freund P. wurde beschenkt. Auch der Schneck fand in seinem 8. Adventstürchen ein etwas größeres Präsent für das Familienwochenende.
Ich habe ihm schon zur Maihochzeit eine Fliege genäht, die er sehr gerne trägt. Deshalb wollte ich ihm zur Weihnachtszeit eine passende machen.  
Mr. Petz ist ein wunderbares Model und zeigt, dass man die Fliege zwei- oder einfarbig tragen kann.

Und weil man nicht mit leeren Händen zu einer Feier kommt, haben der Schneck und ich Weihnachtskarten gebastelt. Diese verbergen ein Geheimnis. Mal gucken, wer es als Erstes von den Beschenkten sieht. Die Idee kam von der Drachenmama. 
Aus einem Linienhaufen wird ein Elch, der den Namen des Beschenkten versteckt. 
Das Wochenende mit der Schneckfamilie war sehr schön und die Geschenke kamen gut an.