10. März 2016

Endlich geschafft! Teil 2

Am Freitagabend kamen schon die ersten Umzugshelfer, die die längsten Anfahrtswege hatten. So haben wir spätabends etwas ungemütlich im Kartonschaos zu fünft Abendbrot gegessen und sind früh schlafen gegangen. Denn wir brauchten alle Kraft für den nächsten Tag!

Ich wurde am Samstag schon sehr früh wach. Ab 5:20 Uhr lag ich wach im Bett und bin alle Schritte durchgegangen und habe die Sachen geplant, die noch zu erledigen sind. Der Schneck und Freund P. sind gegen 7 Uhr aufgestanden um früh das Auto zu holen. Ich habe mich dann auch fix angezogen und durfte endlich anfangen etwas zu tun. Es mussten nämlich noch die Lebensmittel eingepackt, das Bett und das Sofa abgebaut, die Badsachen verpackt und Brötchen geschmiert werden. Kleinigkeiten eben...
Die Brötchenproduktion für gestärkte Helfer
Nachdem die Jungs mit dem Auto da waren, trafen auch langsam die anderen Umzugshelfer ein. So konnten wir planmäßig anfangen die Sachen einzuladen. Dank des Fahrstuhls musste an diesem Standort auch wenig geschleppt werden. Schwester Schneck und ich spielten im Transporter Tetris und die anderen beluden bzw. leerten den Aufzug. Das klappte alles so perfekt, dass das Auto proppenvoll war, aber wirklich alles mitkonnte. Mit 25 Minuten Verzug (laut Masterplan) konnten wir zu acht Richtung neues Zuhause fahren.
Team Nr. 1
Geparkt wurde berlinmäßig auf dem Gehweg.
Ankunft an der neuen Wohnung
Als wir dann an der neuen Wohnung ankamen, warteten schon frische Umzugshelfer auf uns. Ein kleines Hindernis war aber, dass ein Transporter in unserer Parkverbotszone stand. So hatte unser Umzugsauto keinen Platz und wir versuchten den Halter ausfindig zu machen. Das war sehr ärgerlich! Nach verschiedenen Versuchen den Fahrer zu erreichen, half uns ein Nachbar, der wusste wo wir ihn vermutlich finden. Endlich konnten wir einparken und ausladen. Davor musste ich aber noch ein fremdes Auto anbumsen... Argh! Als wir diesen Fahrer dann auch noch ausfindig gemacht hatten, der aber zum Glück total entspannt war und meinte, dass der kleine Kratzer am Plastik nicht der Rede wert sei, konnten wir endlich mit dem Ausladen starten.
Eigentlich sehr nützlich in engen Straßen
Der weitere Tag verlief dann etwas ruhiger und planmäßiger, aber immer noch anstrengend. Alle Möbel und Kartons schafften es in die Wohnung und wir konnten pünktlich zu Mittag essen. Den Zeitverzug vom Vormittag konnten wir locker rausholen.
Der erste Schwung Möbel und Kartons
Weil die meisten voller Tatendrang waren, verkürzten wir die Mittagspause. Der eine Teil fuhr los um meine Sachen zu holen und der andere Teil blieb in der Wohnung um Möbel aufzubauen und Platz für mein Zeugs zu schaffen. Das Aufbauen verlief zügig und entspannt, sodass sich "meine" Helfer regenerieren konnte nachdem das Sofa, das Bett, der Pax und die ersten Regale standen. "Schnecks" Helfer durften sich im Auto ausruhen, aber mussten nochmals Sachen tragen...

Keine Kommentare: