28. Mai 2016

Spargelzeit

Als Kind, das aus einer Spargelregion kommt, gibt es für mich nur heimischen Spargel. Wenn ich überall in Berlin lese "B. Spargel", denke ich nur:"Pah! Niemals!". Deshalb bin ich auch etwas wählerisch und kaufe den Spargel am liebsten in meiner Heimatstadt. Da ich aber nun ausgezogen bin, hat das den Nachteil, dass mich meine Mama mit "originalen" Spargel versorgen muss. Sie hat es schon zweimal gemacht (sogar ohne mich zu fragen :D Danke!) und so konnten der Schneck und ich einmal mit Cousinchen J. und Ehemann U. Spargel schlemmen und zweimal alleine. Am besten finde ich immer noch die einfache Variante: gekochter Spargel mit brauner Butter und Semmelbrösel, wahlweise mit leckerer Butterstulle oder Kartoffeln.

Wir wollten aber mal etwas Neues ausprobieren und so kam ich auf Spargelpizza. Abgeguckt hatte ich diese Idee von unserem Lieblingspizzalieferanten. Dieser bietet eine Pizza mit Rinderspitzen, Kirschtomaten und Spargel an. Mhh... Köstlich! Wir wollten es aber vegetarisch und so habe ich den grünen Spargel blanchiert (Wasser kochen, auf den geschälten und zerkleinerten Spargel gießen und ca. 7 Minuten stehen lassen), Snacktomaten in Scheiben geschnitten und gaaaanz viel Käse gerieben. Den Boden habe ich wie immer selber gemacht und die Soße bestand aus rotem Pesto (war noch übrig geblieben vom letzten Nudelnessen), Tomatenmark und etwas Ketchup. Nom nom nom!
Wenig Käse, aber viel Spargel

Viel Spargel mit nochmehr Käse!
Serviert mit Saft, Dr. House und Nachtisch

1 Kommentar:

Ankes Garten hat gesagt…

Sieht lecker aus. Pizza könnte ich auch mal wieder essen.
Viele liebe Grüße
T.A.